Vielleicht kennt ihr das: Man steht vor einer Kamera, soll lächeln und plötzlich fühlt sich alles steif und unnatürlich an. Genau das werdet ihr bei mir nicht erleben. Mein Ziel ist es, dass ihr an eurem Hochzeitstag gar nicht merkt, dass ich da bin.
Ich nenne meinen Stil gerne „dokumentarische Reportage“. Das bedeutet: Ich greife nicht ein. Ich rücke keine Brautsträuße zurecht und unterbreche keine Umarmungen für ein Foto. Ich warte auf den Moment, in dem die Träne rollt, das Kind heimlich von der Torte nascht oder euer Opa euch so fest drückt, dass die Welt kurz stillsteht. Diese Momente kann man nicht inszenieren. Man muss sie fühlen und im richtigen Augenblick abdrücken.
Wenn wir uns für eure Paarfotos kurz zurückziehen, machen wir kein „Shooting“. Wir machen einen Spaziergang. Ich gebe euch keine starren Posen vor, sondern kleine Impulse. Ich möchte euer Lachen einfangen, eure Blicke und die Vertrautheit zwischen euch. Wenn ihr euch gegenseitig Witze erzählt oder einfach nur die Ruhe genießt, entstehen die Bilder, die euch wirklich widerspiegeln.
Ob in einer dunklen Scheune, unter freiem Himmel in der Heide oder in einem prunkvollen Schloss – seit 2014 habe ich gelernt, mit jeder Lichtsituation umzugehen. Ich arbeite fast ausschließlich mit dem vorhandenen Licht (Available Light), um die echte Atmosphäre eurer Location zu bewahren. Blitze nutze ich nur dezent dort, wo sie die Stimmung auf der Tanzfläche unterstützen, statt sie zu zerstören.
Hinter meinem „echten“ Stil steckt professionelle Technik. Ich fotografiere immer mit zwei Kameras gleichzeitig, um für jeden Moment gewappnet zu sein und sofort ein Backup zu haben. Eure Daten werden noch während der Hochzeit auf zwei Speicherkarten gleichzeitig gesichert. So könnt ihr entspannt feiern, während ich dafür sorge, dass eure Erinnerungen sicher sind.
Seit 2014 begleite ich Paare im Heidekreis und darüber hinaus an ihrem wichtigsten Tag. Meine Arbeitsweise ist geprägt von Ruhe, Diskretion und dem Anspruch, eure Geschichte so festzuhalten, wie sie wirklich war – ohne mich dabei in den Vordergrund zu drängen.
Weil Hochzeitsfotos kein Pflichttermin sein sollten. Sie sind das, was bleibt, wenn die Musik aus ist und die Blumen längst verblüht sind. Seit 2014 weiß ich: Die stärksten Bilder sind oft die, von denen ihr gar nicht bemerkt habt, dass sie entstanden sind.
Wenn ihr eure Galerie öffnet und sagt: „Sergej, wann hast du das denn aufgenommen?“ – dann habe ich meinen Job richtig gemacht. Ich suche nicht nach dem perfekten Motiv, sondern nach der echten Emotion. Dafür stehe ich: nicht perfekt. echt.